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Ob sie es nun wollen oder nicht: die meisten Teenager werden teilweise durch Pornographie sexuell aufgeklärt. Wissenschafter haben zunehmend festgestellt, dass Personen, die eine beträchtliche Menge an Pornos gesehen haben, dazu neigen, früher und mit mehr Partnern Sex zu haben und risikoreichere Arten von Sex zu praktizieren, wodurch ihr Risiko für sexuell übertragbare Krankheiten steigt.

Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn ein Zigarettenhersteller das Thema Gesundheit in der Schule unterrichten würde. Sehr wahrscheinlich würden Sie nicht viel über Lungenkrebs oder die verkürzte Lebensdauer eines typischen Rauchers erfahren. Vielleicht würde er sogar erzählen, dass Rauchen Ihre Sprintzeiten verbessern könnte. Klingt grotesk, oder? Aber genau diese Aufklärung erleben Millionen Teenager jeden Tag in Bezug auf Sex.

Während Pornographie zwar oftmals “Erwachsenenmaterial” genannt wird, sind viele der Konsumenten eindeutig noch nicht volljährig. [1] In der Tat beziehen die meisten Teenager ihre sexuelle Aufklärung zumindest teilweise aus Pornos, ob sie es nun wollen oder nicht. [2] Und genauso, wie die Zigarettenwerbung gesunde rauchende Menschen zeigt, anstatt die krebsverursachende Realität, bietet Pornographie eine völlig verzerrte Darstellung von Partnerschaft, Sex und Beziehungen. [3]

Studien zeigen, dass Pornokonsumenten viel eher glauben, dass Dinge wie Gruppensex oder gefährliche Sexpraktiken weit verbreitet sind, als Nicht-Pornokonsumenten. [4] Weshalb? Weil sie genau dies in Pornos gesehen haben. In einer Analyse beliebte Pornovideos betrug die durchschnittliche Anzahl der Sexpartner in einer Szene drei, stieg aber bis auf die Zahl 19 an. Die heutigen Mainstream-Pornoseiten enthalten ganze Untergruppen mit Themen wie ungeschütztem Sex mit Fremden, brutale Gruppenvergewaltigungen und andere gefährliche und gewalttätige sexuelle Handlungen.

Und Pornos werden immer schlimmer.

„Der Wettbewerbsmarkt bedeutet, dass Pornohersteller versuchen, sich gegenseitig mit immer extremeren Bildern zu überbieten”, erklärt Dr. John Wood, ein Therapeut, der mit jungen Pornosüchtigen arbeitet. „Dieser Wettbewerb zur Verschiebung der Grenzen bedeutet, dass schlichter Geschlechtsverkehr als langweilig angesehen wird. Bilder von brutalem Analsex und von Frauen, die von zwei oder mehreren Männern gleichzeitig erniedrigt und gedemütigt werden, sind der neue Standard.” [5]

Untersuchungen zeigen, dass sich der Einfluss von Pornographie im Sexualverhalten von Teenagern widerspiegeln kann und dies auch tut. [6] Menschen, die eine beträchtliche Menge an Pornographie konsumiert haben, haben beispielsweise eher früher und mit mehr Partnern Sex, praktizieren eher risikoreichere Sexarten, die ein höheres Risiko für sexuell übertragbare Krankheiten darstellen, und ziehen sich tatsächlich eher sexuell übertragbare Kranheiten zu. [7]

Der Soziologe Dr. Michael Kimmel hat herausgefunden, dass die sexuellen Phantasien von Männern stark von Pornographie beeinflusst sind, [8] was sehr schwierig wird, wenn der Partner die degradierenden oder gefährlichen Akte, die in Pornos gezeigt werden, nicht nachspielen will. [9] Im Ergebnis gehen Pornokonsumenten nachweislich eher zu Prostituierten [10] und suchen oft nach einer Möglichkeit, das auszuleben, was sie in Pornos gesehen haben. [11] In einer Befragung ehemaliger Prostituierter sagten 80 %, dass ihre Kunden ihnen Pornobilder gezeigt hätten, die darstellten, was sie tun wollten. [12]

Aber genauso schädlich wie die Dinge, die Pornographie zeigt, sind die Dinge, die Pornographie nicht zeigt. Pornographie liefert kein präzises Bild dessen, was gesunden Sex ausmacht; Dinge wie Reden, Kuscheln, liebevolle Berührungen und andere Arten, wie Partner auf die Bedürfnisse und Präferenzen des anderen reagieren, werden ausgespart. [13] Ausgespart werden auch die Konsequenzen dieser Sexarten, die in Pornos dargestellt werden. [14] Niemand zieht sich im Porno jemals eine sexuell übertragbare Krankheit zu. Es gibt keine ungeplanten Schwangerschaften, keinen Gebärmutterhalskrebs, keine Darmparasiten, keine wundgescheuerte Haut und keine Prellungen.

Im Porno, ganz gleich, wie brutal eine Person ihren Partner behandelt, sieht fast alles immer so aus, als würde es sich gut anfühlen. [15] Eine Analyse beliebter Pornoviedeos ergab in der Tat, dass in neun von zehn Szenen eine Frau geschlagen, verprügelt, angeschrien oder anderweitig verletzt wurde, und das Ergebnis war fast immer dasselbe: das Opfer reagierte positiv oder überhaupt nicht. [16]

Pornographie bietet nicht nur eine verdrehte Version sexueller Aufklärung, sie bietet auch eine Aufklärung, die perfekt auf die Weise zugeschnitten ist, wie unser Gehirn lernt. [17] (Siehe: Wie Pornographie das Gehirn verändert.) Bilder sind besonders effiziente Lehrer, denn sie können viele Informationen enthalten, die der Betrachter sehr schnell verstehen kann. Und während Worte oft als reine Meinung interpretiert werden, akzeptiert unser Gehirn Bilder eher als Fakten. Schließlich ist es viel schwieriger, mit etwas zu streiten, das direkt vor einem abläuft. [18]

Und welche Botschaften lernen junge Menschen so effektiv von der Pornographie? Eine Studie heranwachsender Pornokonsumenten zeigte kürzlich, dass der Großteil der Botschaften, die Pornographie vermittelt, männliche Dominanz, Hypermaskulinität und das sexuelle Vergnügen des Mannes als oberste Priorität sind. [19]

Was für eine Aufklärung ist das?

„Es ist traurig,” so Dr. Gary Brooks, Professor für Psychologie, der die Auswirkungen von Pornographie untersucht. „Jungen, die durch diese Bilder in Sex eingeführt werden, werden so indoktriniert, dass dies für den Rest ihres Lebens so bleiben kann.” [20] Und denken Sie einmal darüber nach, welche Botschaften dies an junge Frauen und Mädchen aussenden, die diese Inhalte ebenfalls konsumieren?

Genau daraus besteht Pornographie: Indoktrination, dem Vorgang, einer Person oder Gruppe Glaubenssätze zu vermitteln, die sie unkritisch akzeptiert. Es geht nicht nur um Unterhaltung. Es geht nicht nur um den Kitzel. Es vermittelt eine schädliche Botschaft mit einer ganz bestimmten Weltsicht. Wir können die Verbreitung der pornographischen Ideale eindämmen, indem wir die Wahrheit verbreiten, insbesondere unter jungen Leuten. Und auch für die, die bereits im Netz der Pornographie gefangen sind, ist es niemals zu spät, aufzuhören und die schädlichen Effekte sogar umzukehren. Klicken Sie hier, um zu erfahren, wie das geht.

Citations
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